Dein Hund macht keine Fehler -
wie uns unsere Selbstzweifel etwas vorgaukeln

“Ein Hund macht keine Fehler – er folgt seiner Natur. Es ist der Mensch, der sich mit Selbstzweifeln das Zusammenleben erschwert.”

Jeder, der mit einem Hund zusammenlebt, kennt Situationen, in denen das Verhalten des Vierbeiners nicht den eigenen Erwartungen entspricht. Der Hund zieht an der Leine, springt an Besuchern hoch oder hört nicht auf das Rufen seines Menschen. In solchen Momenten tauchen häufig Gedanken auf wie: Habe ich versagt? Bin ich nicht konsequent genug? Mache ich etwas falsch?

Diese Zweifel sind verständlich, denn wir wünschen uns ein harmonisches Zusammenleben mit unserem Hund. Doch während wir uns den Kopf über unsere eigenen vermeintlichen Fehler zerbrechen, tut unser Hund nur das, was ihm in dem Moment als richtig erscheint. Er lebt instinktiv, folgt seiner Wahrnehmung und handelt aus seiner natürlichen Motivation heraus.

Warum ein Hund keine Fehler macht

Hunde agieren nicht aus Trotz oder Boshaftigkeit. Sie haben kein Konzept von „richtig“ oder „falsch“, wie wir Menschen es kennen. Stattdessen treffen sie Entscheidungen basierend auf Erfahrungen, Emotionen und Instinkten. Wenn ein Hund an der Leine zieht, dann nicht, um uns zu ärgern, sondern weil ihn etwas in seiner Umwelt interessiert oder weil er vielleicht noch nicht gelernt hat, sich an unserem Tempo zu orientieren. Wenn er bellt, dann nicht, um seinen Menschen herauszufordern, sondern weil er eine Unsicherheit, Freude oder Aufregung ausdrückt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass wir unser Training aufgeben oder unerwünschtes Verhalten einfach hinnehmen sollten. Vielmehr geht es darum, das Verhalten unseres Hundes aus einer anderen Perspektive zu betrachten: nicht als Fehler, sondern als Ausdruck seines natürlichen Seins. Diese Sichtweise kann den Druck nehmen und uns helfen, mit mehr Geduld und Klarheit an Herausforderungen heranzugehen.

Selbstzweifel: Der größte Stolperstein in der Mensch-Hund-Beziehung

Während der Hund in jedem Moment einfach so ist, wie er ist, neigen wir Menschen dazu, unser Handeln und unsere Fähigkeiten ständig zu hinterfragen. Diese Selbstzweifel entstehen oft aus Erwartungen, die wir an uns selbst und an unseren Hund stellen. Wir sehen auf Social Media perfekt trainierte Hunde, hören von scheinbar mühelosen Erfolgsgeschichten und setzen uns selbst unter Druck, auch so harmonisch mit unserem Hund zu funktionieren.

Doch was passiert, wenn wir von Selbstzweifeln getrieben sind? Wir werden unsicher, was sich auf unsere Körpersprache, unsere Stimme und unser gesamtes Auftreten überträgt. Hunde sind Meister darin, unsere Emotionen zu lesen. Wenn wir zögern, unklar kommunizieren oder uns selbst nicht vertrauen, spüren sie das sofort. Anstatt ihnen Sicherheit zu geben, verstärken wir ihre Unsicherheit.

Ein Perspektivwechsel: Vom Zweifeln zur Klarheit

Statt sich in Selbstzweifeln zu verlieren, hilft es, sich bewusst zu machen: Jeder macht Erfahrungen, lernt und entwickelt sich weiter. Ein Hund ist ein eigenständiges Lebewesen mit seinen eigenen Bedürfnissen, Emotionen und Reaktionen. 

Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, eine vertrauensvolle und klare Führungsperson für unseren Hund zu werden.

Ein wertvoller Schritt in diese Richtung ist es, sich mit den eigenen inneren Blockaden auseinanderzusetzen. Denn oft sind es alte Glaubenssätze und tief verankerte Muster, die unser Verhalten beeinflussen. Wer sich selbst vertraut, strahlt Ruhe und Sicherheit aus – und genau das braucht ein Hund, um sich an seinem Menschen orientieren zu können.

Emotionscoaching nach emTrace®: Selbstzweifel auflösen

Hier kommt Emotionscoaching ins Spiel, insbesondere die Methode emTrace®. Diese wissenschaftlich fundierte Coaching-Methode setzt dort an, wo emotionale Blockaden und Selbstzweifel entstehen: im Unterbewusstsein. Statt sich nur mit Verhalten oder oberflächlichen Gedanken zu beschäftigen, hilft emTrace® dabei, emotionale Ursachen zu erkennen und gezielt zu lösen.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Jemand hat das Gefühl, nie gut genug zu sein – sei es im Training mit dem Hund oder generell im Leben. Dieses Gefühl kann aus früheren Erfahrungen stammen, vielleicht aus der Kindheit oder durch prägende Erlebnisse. Solange dieser Glaubenssatz aktiv ist, beeinflusst er unbewusst unser Verhalten. Durch Emotionscoaching kann dieser Ursprung identifiziert und transformiert werden, sodass sich innere Klarheit und Selbstvertrauen einstellen.

Das hat nicht nur Auswirkungen auf uns selbst, sondern auch auf unseren Hund.

Ein sicherer, entspannter Mensch kann seinem Hund viel besser Führung geben, weil er selbst in seiner Mitte ist.

Training wird nicht mehr zu einer ständigen Suche nach Bestätigung, sondern zu einem gemeinsamen Prozess voller Freude und Vertrauen.

Hast du Interesse am Emotionscoaching? Hier findest du alle weiteren Informationen zu unseren Coachingprogrammen.

Praktische Tipps für mehr Sicherheit im Umgang mit dem eigenen Hund

Neben tiefgehender emotionaler Arbeit gibt es auch konkrete Maßnahmen, die helfen können, mit mehr Klarheit und Sicherheit mit dem Hund umzugehen:

  1. Akzeptiere, dass dein Hund nicht perfekt sein muss. Jeder Hund hat seine eigene Persönlichkeit, Stärken und Herausforderungen. Dein Job ist es, ihn zu unterstützen, nicht ihn zu einem Idealbild zu formen.

  2. Verändere deine Perspektive. Sieh das Verhalten deines Hundes als Feedback und nicht als Fehler. Frage dich: Warum handelt er so? Was kann ich tun, um ihn besser zu verstehen?

  3. Arbeite an deiner eigenen inneren Haltung. Ein Hund spiegelt die Emotionen seines Menschen. Je klarer und sicherer du bist, desto ruhiger wird dein Hund.

  4. Setze realistische Erwartungen. Veränderung braucht Zeit. Sei geduldig mit dir und deinem Hund.

  5. Hol dir Unterstützung, wenn du merkst, dass innere Blockaden dich hemmen. Emotionscoaching kann ein kraftvolles Werkzeug sein, um Unsicherheiten und Selbstzweifel nachhaltig aufzulösen.

Vertrauen statt Zweifel

Ein Hund macht keine Fehler. Er handelt aus dem, was er in einem Moment für richtig hält. Der einzige, der sich im Weg steht, ist oft der Mensch selbst. Indem wir unsere Selbstzweifel hinterfragen und auflösen, schaffen wir die Grundlage für eine tiefere, klarere Verbindung zu unserem Hund.

Wenn wir beginnen, uns selbst mehr zu vertrauen, folgt unser Hund ganz von allein – nicht, weil er muss, sondern weil er uns als sichere Orientierung wahrnimmt.

Und genau das ist die Basis für ein entspanntes, harmonisches Miteinander.

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